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Der Jugendtrainer Mathias Bierwirth ergriff die Gelegenheit, am vorletzten Maiwochenende einen freien Termin auf der Segelyacht „Kick“ der Segel- und Ausbildungsinitiative Laboe für einen Wochenendtörn mit den Jugendlichen zu nutzen. Er besitzt für die „Kick“ das „Skipperpatent“, so dass er die schnelle Segelyacht selbständig führen darf. Es war auch ein guter Ersatz für den in diesem Jahr in den Sommerferien erstmals nicht stattfindenden Jugendtörn.  
Am Samstagmittag sollte der Jugendtörn beginnen, doch durch plötzlich aufkommenden Seenebel musste der Start erstmal verschoben werden. Die Sichtweite betrug unter 50 Meter. Zuvor war noch gutes sonniges Wetter mit 3 Windstärken. In der Erwartung, dass sich der Nebel noch auflösen wird, wurden die eingekauften Lebensmittel und das Gepäck auf der „Kick“ verstaut sowie die Sicherheitsunterweisung  vorgenommen.  Jeder erhielt eine Schwimmweste und anschließend wurde die „Kick“ schon mal segelfertig gemacht. Die Jugendlichen im Alter von 7 bis 16 Jahren waren eine sehr durchmischte und lustige Truppe.
Als sich am späten Nachmittag dann der Nebel lichtete, sollte es endlich nach Marina Wendtorf losgehen. Nach dem Ablegen und dem Setzen der Segel hatte sich der Nebel ganz verzogen. Leider war jetzt auch der Wind weg und es fing noch an zu regnen. Dann frischte der Wind etwas auf und nach etwas mehr als einer Stunde wurde Marina Wendtorf erreicht.
Die Crew von Mathias Bierwirth: Ole, Felix, Ben, Jasper, Christopher, Marc, Tim, Marvin und Tjark.Für die Jüngeren standen an Land Ballspiele auf dem Programm und die Älteren bereiteten währenddessen an einem neu aufgestellten sowie noch unbenutzten "Smoker-Grill" einen ausgiebigen Grillabend vor. Danach war gemeinsames Geschirr abwaschen und beziehen der  Betten angesagt. Die Nacht wurde allerdings aufgrund eines herannahenden Gewitters etwas unruhig.
Schon relativ früh am nächsten Morgen war es mit dem Schlafen vorbei und frische Brötchen vom Bäcker gab es zum Frühstück. Danach wurde klar Schiff gemacht und ... "Was ist denn da los?". "Es brennt!" Aus einem neuen Ferienhaus direkt am Hafen stieg Qualm auf.
Die eintreffende Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle und konnte somit schlimmeres verhindern.Es gab viel zu sehen, aber dennoch ging es gegen 10.30 Uhr weiter nach Damp. Bei Windstärke 4 aus westlicher Richtung wurde es nach einer Weile einem Kind deutlich zu viel und es musste zurück nach Laboe gebracht werden.
Der kleine Zwischenstopp hielt den Rest der Truppe nicht davon ab, um 13 Uhr erneut mit nach Damp aufzubrechen. Die gesamte Strecke bis Damp konnte mit nur einem Schlag auf Steuerbord-Bug und 7 Knoten Geschwindigkeit in zwei Stunden gesegelt werden.
Bei Schräglage wurde auf der Kante gesessen.Auch die Jüngeren versuchten sich an der Pinne der schnellen „Kick“.
Nach einer kleinen Stärkung am Crêpes-Stand ging es um 16 Uhr auf die Heimreise. Mit schnellem Raumschotkurs und 8 Knoten Geschwindigkeit kam die „Kick“  um 18 Uhr wieder in Laboe an und nach dem klar Schiff machen war der Törn beendet. Ein tolles Erlebnis für die Jugendlichen und der Dank geht natürlich an den Jugendtrainer Mathias Bierwirth.
Mathias Bierwirth wechselt noch in diesem Sommer aus beruflichen Gründen von der Kieler Förde nach Göttingen. Der LRV dankt Mathias Bierwirth für sein Engagement im Jugendsegelsport recht herzlich und wünscht ihm alles Gute für die Zukunft.


 

Bevor die vereinseigenen Wasserlieger abgeslippt und aufgeriggt werden konnten, musste erst mal beim oberen Teil der Jollenslipanlage der nicht mehr intakte Bohlenbelag ausgewechselt werden. Das Material wurde von der Gemeinde geliefert und der LRV hatte sich wieder bereit erklärt, die Arbeiten auszuführen. Somit kann in diesem Jahr die Jollenslipanlage gleich zum Saisonbeginn gefahrlos genutzt werden und wie berichtet, plant die Gemeinde den oberen Teil der Jollenslipanlage erst Ende des nächsten Jahres ebenfalls durch eine Kunststoffvariante zu ersetzen.Auch die Jugendlichen packten kräftig mit an. Gut sichtbar sind die erneuerten Bereiche.Der LRV dankt allen Mitwirkenden am Arbeitsdienst recht herzlich und wünscht allen eine schöne und erfolgreiche Segelsaison.


 

Am 10. und 11. Juni 2017 finden bereits jetzt zum elften Mal in Laboe die Wettfahrten um den Trudelmaus-Pokal der Folkeboote statt. Ausgeschrieben sind fünf Wettfahrten und gesegelt wird ein Up-and-Down-Kurs auf der Kieler Woche Bahn Foxtrott vor Heidkate. Im Rahmen dieser Wettfahrtserie werden u. a. auch der Hein-Dahlinger-Wanderpreis für die beste Folkebootcrew von der Kieler Förde und der Karl-Rehder-Gedächtnispreis für den besten Steuermann über 60 Jahre  vergeben. Es werden wieder Folkebootsegler aus ganz Deutschland und Dänemark nach Laboe kommen. Viele auswärtige Folkebootsegler verbinden diesen Termin mit der eine Woche später beginnenden Kieler Woche, um so den Aufwand für das Trailern gering zu halten. Der Trudelmaus-Pokal hat die vierthöchste Einstufung der geführten Ranglistenregatten. Die meisten Folkeboote werden im Laboer Gewerbehafen liegen und ein besonderer Anblick wird sein, wenn die Folkeboote an den Wettfahrttagen ab 9.00 Uhr unter vollen Segeln den Gewerbehafen verlassen. Der Treffpunkt wird von Freitag bis Sonntag wieder der neue DGzRS-Rettungsschuppen am Laboer Gewerbehafen sein. Hier ist auch das Regattabüro untergebracht; die Steuermannsbesprechung und die Siegerehrung finden hier ebenfalls statt.Ein großes Teilnehmerfeld und spannende Wettfahrten werden beim Trudelmaus-Pokal erwartet.


 

Als Highlight im LRV-Winterprogramm fand Mitte März wieder das traditionelle Labskausessen im Hotel Seeterrassen statt. Ehrungen, die sonst auf den Jahreshauptversammlungen erfolgten, werden schon seit einigen Jahren im Rahmen des Labskausessens vorgenommen. In diesem Jahr dankte der Vorsitzende Rolf Brinkmann Thomas Möller mit  einem Buchpräsent für sein 12-jähriges Engagement als Jugendwart. Wie berichtet, hatte Thomas Möller das Amt des Jugendwartes in jüngere Hände übergeben. Thomas Möller gehörte u. a. zu den Protagonisten des sehr erfolgreichen und mehrfach sogar auf Bundesebene ausgezeichneten Jugendprojektes „3ineinemBoot“. Als jetziger Takelmeister steht er allerdings  dem LRV-Vorstand weiter mit Rat und Tat zur Seite.
v.l.: Thomas Möller und Rolf BrinkmannAls Vertreter der Gemeinde folgte Hafenmeister Ole Kähler der Einladung zum Labskausessen. Er informierte darüber, dass in diesem Jahr die Inrechnungstellung der Wasser- und Landliegeplätze erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen wird. In finanzieller Sicht wird die größte Herausforderung die Sanierung der teilweise durchgerosteten Spundwände im gesamten Hafenbereich sein. Erst ein Jahr nach der Fertigstellung müssen im Sanitärbereich Garantiearbeiten vorgenommen werden, die wohl zu teilweisen Beeinträchtigungen führen werden. Das WLAN-Netz wird noch in diesem Jahr weiter ausgebaut und die Erneuerung des oberen Teils der Jollenslipanlage ist erst in 2018 vorgesehen.


 

Als Vorbereitung für das Abslippen mussten die Vereinsboote vom Winterlager zum Hafen transportiert werden. Für den Transport stellte uns dankenswerterweise Stephan Matthiesen vom Autohaus Laboe einen Autotransportanhänger zur Verfügung. Der Arbeitsdienst wurde aufgrund einiger Terminüberschneidungen und auch weil das Ansegeln erst am ersten Mai-Wochenende stattfindet, von Anfang auf Ende April verlegt. Der LRV hat sich wieder bereit erklärt, die Instandsetzung des oberen Teils der Jollenslipanlage in Eigenarbeit zu übernehmen. Die Gemeinde stellt das Material und der LRV führt die Arbeiten im Rahmen des Arbeitsdienstes Ende April aus.   
Gleich zwei Vereinsboote hatten Platz auf dem Autotransportanhänger.Motor raus und wieder rein! Die Kolben des Motors von dem Ausbildungsboot für den Sportbootführerschein  „Mamakiboko“ hatten sich festgesetzt und ließen sich nicht mehr lösen. Deshalb wurde noch im Januar der Motor ausgebaut und sollte in Selbsthilfe wieder flott gemacht werden. Der schwere Motor konnte dann mit Hilfe der Firma Baudach wieder passgenau in die „Mamakiboko“ gehoben werden.    

Mit schwerem Gerät kam der Motor in die „Mamakiboko“ zurück.