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Die Saisonlieger im Yacht- und Gewerbehafen Laboe sollten bis Ende August ihre Liegeplatzanträge für das Jahr 2018 verlängern. Für alle Wasser- und Landliegeplatzinhaber, die dies noch nicht gemacht haben, wird es deshalb höchste Zeit. Die Nachfrage nach Dauerliegeplätzen ist sehr groß, für 2018 liegen jetzt schon 100 Neuanträge vor.


 

Bei sommerlichen Bedingungen konnten 22 Folkeboot-Crews die fünf geplanten Wettfahrten segeln und an Land gesellig sowie entspannt bei Speis und Trank die Tagesereignisse Revue passieren lassen. An beiden Wettfahrttagen war es wieder ein tolles Bild, die Folkeboote segelnd den Hafen verlassen bzw. rückkehren zu sehen.
Vor Heidkate auf der Kieler-Woche-Bahn Foxtrott wurde auf Wunsch der Klassenvereinigung nach dänischem Vorbild ein mit 1,5 Seemeilen extra langer Up-and-Down-Kurs ausgelegt, so dass jede Wettfahrt weit über eine Stunde dauerte. Der Wind kam am Samstag aus südwestlicher  Richtung mit 6 bis 12 Knoten und die Teilnehmer hatten mit rechtsdrehenden Winden und der Strömung zu kämpfen. Nachdem gleich beim ersten Start ein Gesamtrückruf erforderlich war, wurden die nächsten Wettfahrten verschärft mit der U-Flagge gestartet. Die U-Flagge ist die etwas abgeschwächte Form der Black Flag. Das Startverhalten verbesserte sich sofort, so dass insgesamt nur noch fünf  Frühstarter identifiziert werden konnten. Nach der ersten Wettfahrt schlief der Wind fast ein und erforderte eine halbstündige Startverschiebung. Vor der zweiten und dritten Wettfahrt musste die Bahn noch um je 15 Grad nach Westen verlegt werden, es gab also für die Schlauchbootbesatzungen viel zu tun. Am Ende des ersten Tages waren die Leichtwindspezialisten etwas im Vorteil und es führte der Strander Walter Furthmann vor dem Dänen Erik Køster und Siegfried Busse vom LRV.
In der letzten Minute vor dem Start steigt auch die Anspannung bei der Wettfahrtleitung.Nicht ganz einfach ist es nach dem Start den freien Wind zu bekommen. Nach der Startkreuz ist das Feld an der Luvtonne noch dicht zusammenund begibt sich auf dem Vorwindkurs zum Leegate.Auf dem Vorwindkurs wird das Gewicht der Mannschaft so weit wie es nur geht nach vorne verlagert.Nicht immer war der Zieleinlauf so knapp.Vor dem Beginn des geselligen Abends konnte noch der Rettungskreuzer „Berlin“ besichtigt werden. Höhepunkt des Abends war dann natürlich die Tombola mit einem vom Bootsausrüster A.W. Niemeyer gesponserten Stand Up Paddle Board als Hauptpreis. Diesmal blieb der Hauptpreis im Wert von ca. 500 € aber in Laboe.
Das Zusammentragen der Tombolagewinne war wie immer mit dem vielen Klinkenputzen verbunden undmit Spannung wurde die Ziehung der Tombolalose erwartet.Am zweiten Wettfahrttag legte der Wind zu und kam mit 12 bis 20 Knoten aus Südwest. Waren am Samstag noch die Leichtwindspezialisten im Vorteil, änderte sich dies am Sonntag. Die LRV-Crew um Siegfried Busse gelang mit einem zweiten und ersten Platz in der vierten und fünften Wettfahrt noch der Gesamtsieg. Es gab keine Proteste und bei fünf gesegelten Wettfahrten einen Streicher.
Die Dänen sind geübt beim Mastlegen an Land.Den begehrten Trudelmaus-Pokal gewann zum ersten Mal mit Siegfried Busse, Uwe Pfuhl und Jan Stoltenberg eine LRV-Crew und als beste Crew von der Kieler Flotte auch den Hein-Dahlinger-Wanderpreis. Zweiter wurde Walter Furthmann vom Strander Yachtclub, der auch den Karl-Rehder-Gedächtnispreis für den besten Steuermann über 60 Jahre bekam. Auf Platz drei und vier folgten die Dänen Erik Køster (Kerteminde Sejlklub) und Peter Brøgger (Aarhus Sejlklub). Die zweite LRV-Crew mit Sönke Durst, Karsten Bredt und Marc Rockicki kam auf den fünften Platz und Platz 6 ging an Jens Thurøe (Kerteminde Sejlklub).  Der Sonderpreis für die älteste Crew ging an die Crew von Rainer Hasselmann vom Yachtclub Ruhrland Essen mit 212 Jahren.
Aus dem LRV belegte Jan Mohr als Vorschoter von Udo Hompesch Platz 21. Vorjahresgewinner Thomas Müller vom Kieler Yacht-Club wurde Zehnter.
Die erfolgreiche LRV-Crew v.l.: Jan Stoltenberg, Uwe Pfuhl und Siegfried Busse.Großes Lob erhielt der LRV von den Teilnehmern für die gute Arbeit auf dem Wasser und an Land. Ein tolles Ambiente lieferte wieder das Hafenumfeld. Für die Unterstützung bedankt sich der LRV bei der DGzRS, Gemeinde Laboe, becsen-Yachttechnik, Förde Sparkasse,  Bunkerstation, Schiffswerft, Niro Schmidt GmbH, dem Munitionsdepot, der Fischküche, dem Hotel Seeterrassen, der Kreuzritter GmbH & Co. KG, dem Ristorante Casa Tripaldi in der Baltic Bay sowie bei allen weiteren Spendern von Sachpreisen für die Tombola und bei allen ehrenamtlichen Helfern an Land bzw. auf dem Wasser ganz herzlich.
Die Ergebnisliste und weitere Bilder vom Trudelmaus-Pokal sind auf der LRV-Homepage unter Folkeboote/Ergebnislisten bzw. Folkeboot/Impressionen eingestellt.


 

22 Folkeboot-Crews segelten am zweiten Juni-Wochenende bei idealen Bedingungen um den begehrten Trudelmaus-Pokal. Nach fünf anspruchsvollen und spannenden Wettfahrten vor Heidkate gewann zum ersten Mal mit Siegfried Busse, Uwe Pfuhl und Jan Stoltenberg eine LRV-Crew den Trudelmaus-Pokal und als beste Crew von der Kieler Flotte auch den Hein-Dahlinger-Wanderpreis. Zweiter wurde Walter Furthmann vom Strander Yachtclub. Auf Platz drei und vier folgten die Dänen Erik Køster (Kerteminde Sejlklub) und Peter Brøgger (Aarhus Sejlklub). Die zweite LRV-Crew mit Sönke Durst, Karsten Bredt und Marc Rockicki kam auf den fünften Platz und Platz 6 ging an Jens Thurøe (Kerteminde Sejlklub). 
Eine ausführliche Berichterstattung erfolgt in der nächsten Ausgabe.      
Die erfolgreiche LRV-Crew v.l.: Siegfried Busse, Jan Stoltenberg und Uwe Pfuhl.


 

Der Jugendtrainer Mathias Bierwirth ergriff die Gelegenheit, am vorletzten Maiwochenende einen freien Termin auf der Segelyacht „Kick“ der Segel- und Ausbildungsinitiative Laboe für einen Wochenendtörn mit den Jugendlichen zu nutzen. Er besitzt für die „Kick“ das „Skipperpatent“, so dass er die schnelle Segelyacht selbständig führen darf. Es war auch ein guter Ersatz für den in diesem Jahr in den Sommerferien erstmals nicht stattfindenden Jugendtörn.  
Am Samstagmittag sollte der Jugendtörn beginnen, doch durch plötzlich aufkommenden Seenebel musste der Start erstmal verschoben werden. Die Sichtweite betrug unter 50 Meter. Zuvor war noch gutes sonniges Wetter mit 3 Windstärken. In der Erwartung, dass sich der Nebel noch auflösen wird, wurden die eingekauften Lebensmittel und das Gepäck auf der „Kick“ verstaut sowie die Sicherheitsunterweisung  vorgenommen.  Jeder erhielt eine Schwimmweste und anschließend wurde die „Kick“ schon mal segelfertig gemacht. Die Jugendlichen im Alter von 7 bis 16 Jahren waren eine sehr durchmischte und lustige Truppe.
Als sich am späten Nachmittag dann der Nebel lichtete, sollte es endlich nach Marina Wendtorf losgehen. Nach dem Ablegen und dem Setzen der Segel hatte sich der Nebel ganz verzogen. Leider war jetzt auch der Wind weg und es fing noch an zu regnen. Dann frischte der Wind etwas auf und nach etwas mehr als einer Stunde wurde Marina Wendtorf erreicht.
Die Crew von Mathias Bierwirth: Ole, Felix, Ben, Jasper, Christopher, Marc, Tim, Marvin und Tjark.Für die Jüngeren standen an Land Ballspiele auf dem Programm und die Älteren bereiteten währenddessen an einem neu aufgestellten sowie noch unbenutzten "Smoker-Grill" einen ausgiebigen Grillabend vor. Danach war gemeinsames Geschirr abwaschen und beziehen der  Betten angesagt. Die Nacht wurde allerdings aufgrund eines herannahenden Gewitters etwas unruhig.
Schon relativ früh am nächsten Morgen war es mit dem Schlafen vorbei und frische Brötchen vom Bäcker gab es zum Frühstück. Danach wurde klar Schiff gemacht und ... "Was ist denn da los?". "Es brennt!" Aus einem neuen Ferienhaus direkt am Hafen stieg Qualm auf.
Die eintreffende Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle und konnte somit schlimmeres verhindern.Es gab viel zu sehen, aber dennoch ging es gegen 10.30 Uhr weiter nach Damp. Bei Windstärke 4 aus westlicher Richtung wurde es nach einer Weile einem Kind deutlich zu viel und es musste zurück nach Laboe gebracht werden.
Der kleine Zwischenstopp hielt den Rest der Truppe nicht davon ab, um 13 Uhr erneut mit nach Damp aufzubrechen. Die gesamte Strecke bis Damp konnte mit nur einem Schlag auf Steuerbord-Bug und 7 Knoten Geschwindigkeit in zwei Stunden gesegelt werden.
Bei Schräglage wurde auf der Kante gesessen.Auch die Jüngeren versuchten sich an der Pinne der schnellen „Kick“.
Nach einer kleinen Stärkung am Crêpes-Stand ging es um 16 Uhr auf die Heimreise. Mit schnellem Raumschotkurs und 8 Knoten Geschwindigkeit kam die „Kick“  um 18 Uhr wieder in Laboe an und nach dem klar Schiff machen war der Törn beendet. Ein tolles Erlebnis für die Jugendlichen und der Dank geht natürlich an den Jugendtrainer Mathias Bierwirth.
Mathias Bierwirth wechselt noch in diesem Sommer aus beruflichen Gründen von der Kieler Förde nach Göttingen. Der LRV dankt Mathias Bierwirth für sein Engagement im Jugendsegelsport recht herzlich und wünscht ihm alles Gute für die Zukunft.


 

Bevor die vereinseigenen Wasserlieger abgeslippt und aufgeriggt werden konnten, musste erst mal beim oberen Teil der Jollenslipanlage der nicht mehr intakte Bohlenbelag ausgewechselt werden. Das Material wurde von der Gemeinde geliefert und der LRV hatte sich wieder bereit erklärt, die Arbeiten auszuführen. Somit kann in diesem Jahr die Jollenslipanlage gleich zum Saisonbeginn gefahrlos genutzt werden und wie berichtet, plant die Gemeinde den oberen Teil der Jollenslipanlage erst Ende des nächsten Jahres ebenfalls durch eine Kunststoffvariante zu ersetzen.Auch die Jugendlichen packten kräftig mit an. Gut sichtbar sind die erneuerten Bereiche.Der LRV dankt allen Mitwirkenden am Arbeitsdienst recht herzlich und wünscht allen eine schöne und erfolgreiche Segelsaison.