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Wie lange kann die Jollenslipanlage noch gefahrlos benutzt werden? Wurde das untere bewegliche Holzteil der Jollenslipanlage schon vor zwei Jahren durch eine Kunststoffvariante erneuert, sollte im Folgejahr das obere Holzteil folgen. Weil aber in der Gemeinde das Geld fehlt, wird es nun von Jahr zu Jahr verschoben. Der Zustand des oberen Holzteiles wird aber immer schlechter. Deshalb stellt sich berechtigterweise die Eingangsfrage und es ergeht an die Gemeinde sowie an die neu gewählten Gemeindevertreter der Appell, dass diese mittlerweile erforderliche Instandsetzung auch aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht bei der Aufstellung des nächsten Gemeindehaushalts nicht schon wieder unberücksichtigt bleiben darf.
Ebenso warten die Vorsitzenden der Wassersportvereine auf die seitens der Gemeinde mehrfach zugesagte Einberufung des sich in der Vergangenheit so bewährten „Runden Tisches“ mit den Vertretern aller Hafennutzer.


 

Ein stark besetztes Teilnehmerfeld mit 25 Crews aus Deutschland und Dänemark - darunter alleine sechs Goldpokal-Gewinner - waren am Start zum zwölften vom LRV ausgerichteten Trudelmaus-Pokal der Folkeboote. Um pünktlich zum ersten Start um 11 Uhr auf der Kieler-Woche-Bahn Foxtrott vor Heidkate zu sein, verließen die Folkeboote nach der Steuermannsbesprechung um 9 Uhr unter Segeln den Laboer Hafen.Folkeboote auf dem Weg zur Kieler-Woche-Bahn vor Heidkate.Etwas Sorge bereitete der Wettfahrtleitung eine Gewitterwarnung für den Nachmittag. Pünktlich um 11 Uhr konnte die erste Wettfahrt gestartet werden. Bei sommerlichen Bedingungen kam der Wind mit 6 bis 9 Knoten aus östlicher Richtung. Winddreher sowie Strom machten allen zu schaffen und so war der eine Seemeile lange Up-and-down-Kurs anspruchsvoll und nach eineinhalb Stunden war auch der Letzte im Ziel. Die erste Wettfahrt dominierte noch Walther Furthmann und in der zweiten Wettfahrt ließen die Dänen ihre Klasse aufblitzen, lediglich die Kipcke-Crew kam auf den zweiten Platz, ansonsten belegten die Dänen bis Platz 7 alle Plätze.In der ersten Wettfahrt konnte Walther Furthmann den Gesamtsieger Per Jørgensen noch hinter sich lassen.Nach der zweiten Wettfahrt flaute der Wind ab und es musste eine einstündige Pause eingelegt werden. Dann setzte der Wind in Richtung Nord gedreht wieder ein, die Bahn wurde neu ausgelegt und verkürzt, so dass auch noch nach 16 Uhr die dritte Wettfahrt gestartet werden konnte. In dieser Wettfahrt bewegte sich der Wind gerade noch im segelbaren Bereich. Die Bahn wurde in der laufenden Wettfahrt nochmals verkürzt und ein Winddreher, von dem aber alle gleich profitierten, machte die zweite Kreuz fast zum Anlieger. Die Kipcke-Crew gewann diese Wettfahrt und lag auch nach insgesamt drei Wettfahrten in Führung.Die Zielkreuz in der dritten Wettfahrt mit dem führenden Ulf KipckeMehr war für die Wettfahrtleitung an diesem Tag auf dem Wasser nicht machbar und sie war zudem auch froh, dass die Gewitterwarnung nicht zutraf. Nachdem auf dem Rückweg in den Laboer Hafen der Wind ganz einschlief, mussten die Folkeboote in den Laboer Hafen geschleppt werden.Folkeboote im Schlepp zum Laboer Hafen.Nach 10 Stunden auf dem Wasser freuten sich die Teilnehmer auf das Abendprogramm. In gemütlicher Runde bei Speis und Trank war natürlich wieder die Ziehung der Tombolalose das absolute Highlight.Die gesellige Abendveranstaltung konnte aufgrund des guten Wetters vor dem neuen DGzRS-Schuppen stattfinden.Für Sonntag war eine höhere Gewitterneigung vorhergesagt. Die Bahn war pünktlich zum ersten Start um 10.30 Uhr ausgelegt, doch dann schlief der Wind aus Nordost bis Ost ein, so dass eine Startverschiebung erforderlich war. Gut eine Stunde später baute sich langsam der Wind aus 290 Grad wieder auf. Die 4. Wettfahrt wurde dann um kurz vor 12 Uhr gestartet und der Wind erreichte anfangs 12 bis 14 Knoten und ging im Verlauf der Wettfahrt auf unter 10 Knoten runter. Da die vierte Wettfahrt erst nach 13 Uhr beendet und die letzte Startmöglichkeit auf 13 Uhr festgelegt war, konnte nach den Regularien keine 5. Wettfahrt, die noch einen Streicher beschert hätte, mehr gesegelt werden. Gewitter war am Sonntag wieder Fehlanzeige. Proteste gab es keine und die Starts verliefen so gut, dass keine Startverschärfung erforderlich war und lediglich in der ersten und dritten Wettfahrt je ein Teilnehmer als Frühstarter gewertet werden musste.Bei allen Starts war die Wettfahrtleitung relativ entspannt und es ging erfreulicherweise auch ohne Black Flag.Gesamtsieger wurde Per Jørgensen aus Kolding und erhielt das Trudelmaus-Halbmodell als Wanderpokal und den Glasenuhr-Wanderpreis für den besten auswärtigen Steuermann.Gesamtsieger Per Jørgensen (Mitte) mit seiner Crew.Auf Platz zwei kam Ulf Kipcke und bekam als beste Crew von der Kieler Flotte den Hein-Dahlinger-Wanderpreis. Per Buch aus Kerteminde wurde als bester Steuermann über 60 Jahre der Karl-Rehder-Gerdächtnis-Wanderpreis überreicht und der Wanderpreis für die älteste Crew mit insgesamt 216 Jahren ging an Rainer Hasselmann aus Essen, der ankündigte, im nächsten Jahr einen Wanderpreis für die jüngste Crew zur Verfügung zu stellen. Aus der starken skandinavischen Folkeboot-Flotte konnten sich insgesamt 7 unter den Top-Ten platzieren. Folgende belegten Platz 4 bis 10:

4. Søren Kæstel aus Hellerup
5. Jens Thurøe aus Kerteminde
6. Walther Furtmann aus Strande
7. Anders Sunke aus Kerteminde
8. Bjarne Marcussen aus Faaborg
9. Per Røssel aus Faaborg
10. Jürgen Breitenbach aus Kiel

Punktgleich waren die Plätze 10 bis 13, so dass letztlich die besser gesegelten Einzelwettfahrten endscheidend waren und Sönke Durst leider nur auf Platz 12 landete. Weiter aus dem LRV waren Vorjahressieger Siegfried Busse nicht am Start und Uwe Pfuhl belegte Platz 24.

Großes Lob erhielt der LRV von den Teilnehmern für die hervorragende Arbeit des Wettfahrtleiter- und Schiedrichterteams sowie der Helfenden am Grill, an der Essen- und Getränkeausgabe und im Regattabüro. Ein tolles Ambiente lieferte natürlich wieder das Hafenumfeld. Für die vielseitige Unterstützung bedankt sich der LRV bei der DGzRS, Gemeinde Laboe, becsen-Yachttechnik, Bunkerstation, Schiffswerft, Niro Schmidt GmbH, dem Munitionsdepot, der Fischküche, dem Hotel Seeterrassen, dem Alpen-Edeka-Markt, dem Ristorante Casa Tripaldi und Skippers Place in der Baltic Bay sowie bei allen weiteren Spendern von Sachpreisen für die Tombola ganz herzlich.
Die Ergebnisliste und weitere Bilder vom Trudelmaus-Pokal sind auf der LRV-Homepage unter Folkeboote/Ergebnislisten/Impressionen eingestellt.


 

16 deutsche und 9 dänische Folkeboot-Crews segelten am zweiten Juni-Wochenende um den begehrten Trudelmaus-Pokal. Es war ein hochkarätig besetztes Teilnehmerfeld. Nach vier anspruchsvollen Wettfahrten vor Heidkate bei Windstärken von 5 bis 14 Knoten aus östlicher und am zweiten Tag aus fast westlicher Richtung gewann der letztjährige Kieler-Woche-Sieger Per Jørgensen aus Kolding den Trudelmaus-Pokal. Auf Platz zwei kam der letztjährige Deutsche Meister Ulf Kipcke vom Kieler Yacht-Club und erhielt als beste Crew von der Kieler Flotte den Hein-Dahlinger-Wanderpreis überreicht. Platz drei belegte Per Buch aus Kerteminde und bekam als bester Steuermann über 60 den Karl-Rehder-Gedächtnis-Wanderpreis. Unter den ersten Zehn konnten sich insgesamt 7 dänische Crews platzieren. Mit Sönke Durst, Karsten Bredt und Marc Rockicki kam die beste LRV-Crew leider nur auf Platz 12.

Eine ausführliche Berichterstattung erfolgt in der nächsten Ausgabe.


 

Bei der diesjährigen Schleswig-Holsteinischen Landesmeisterschaft der Folkeboote Mitte Mai in Eckernförde wurde Sönke Durst nach drei Wettfahrten mit zwei ersten Plätzen und einem zweiten Platz Landesmeister. 20 Folkeboote waren am Start. Mehr als drei Wettfahrten ließ das Wetter nicht zu. Hinter Sönke Durst kamen Walther Furthmann vom Yachtclub Strande und Andreas Blank vom Verein Seglerhaus am Wannsee auf Platz zwei und drei. Die ersten Drei erhielten aus der Hand des stellvertretenden Vorsitzenden (Leistungssport) vom Segler-Verband Schleswig-Holstein, Volker Scheel, die entsprechenden Wanderpreise überreicht.Sönke Durst auf dem Weg zum Landesmeister


 

In Eigenregie veränderte der LRV den Steigungswinkel am beweglichen GFK-Teil der Jollenslipanlage, so dass die schwereren Zweimann-Jollen sich jetzt wieder leichter aus dem Wasser ziehen lassen.Takelmeister Thomas Möller und Gerätewart Thomas Beyer beim Anheben des beweglichen GFK-Teils an der Jollenslipanlage.