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Unter den Corona-Einschränkungen konnte der Freizeitwert des Segelns  im zurückliegenden Jahr nicht hoch genug eingeschätzt werden. Segeln stellt für viele Wassersportler eine optimale Möglichkeit der Erholung dar, das Fahrtensegeln ist für viele der Traumurlaub schlechthin. Weiter ist das Fahrtensegeln prädestiniert für ein generationsübergreifendes Segeln, integrative Projekte und den Bereich Inklusion.
Da viele Mitglieder trotz der speziellen Situation einen Sommertörn machen konnten, wollen wir auch für 2020 gerne unseren Fahrtenseglerpreis vergeben. Die Fahrtensegler werden daher gebeten, für die Teilnahme am Fahrtenseglerpreis kurze Reiseberichte über ihre Törns ab einer Woche an den Fahrtenseglervertreter Rolf Brinkmann einzureichen. Es gilt hierbei nicht das Motto: „Schneller - weiter - länger“, sondern die aus dem Ältestenrat und dem Fahrtenseglervertreter bestehende Jury würdigt besonders die Bewältigung schwieriger Situationen auf See oder eine auf die mit segelnden Kinder oder Jugendlichen abgestimmte Törnplanung. Die Verleihung des Fahrtenseglerpreises soll im Rahmen des  Ansegelns erfolgen.


 

Ende des letzten Jahres wurde das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie durch eine Sonderregelung ergänzt, die es Vereinen ermöglicht, Mitgliederversammlungen abweichend von den Vorgaben der jeweiligen Satzungen auch als „Nicht-Präsenzveranstaltung“ durchzuführen. Eine virtuelle Mitgliederversammlung in Form einer Videokonferenz wird für nicht durchführbar gehalten, da davon auszugehen ist, dass nicht alle Vereinsmitglieder über die hierfür erforderliche technische Ausstattung verfügen. Deshalb hat sich der Vorstand zu der aufwendigeren schriftlichen Umfrage-Mitgliederversammlung entschieden. Damit die hieraus resultierenden Beschlüsse Gültigkeit erlangen, müssen zum einen alle Vereinsmitglieder beteiligt werden und zum anderen mindestens die Hälfte der Vereinsmitglieder bis zu einem festgelegten Termin schriftlich von ihrem Stimmrecht Gebrauch machen. Die Umfrage-Mitgliederversammlung wird in mehreren Schritten durchgeführt. Zunächst erhalten alle Vereinsmitglieder schriftlich per Post die Einladung zur Jahreshauptversammlung mit der Bitte, Anträge und Wahlvorschläge, über die in der Versammlung entschieden werden soll, entweder per E-Mail oder per Post bis zu einem festgelegten Termin einzureichen.
Im nächsten Schritt erhalten die Mitglieder wiederum per Post die Unterlagen für die Jahreshauptversammlung mit allen Tätigkeitsberichten der Vorstandsmitglieder, dem Bericht der Kassenprüfer, den ggf. eingereichten Anträgen und einen Stimmzettel. Für die Entlastung des Vorstandes, die normalerweise erst nach der Berichterstattung aus dem Kreise der Vereinsmitglieder beantragt wird, soll ein Vereinsmitglied gebeten werden, die Vorstandsberichte vorher zu prüfen, ggf. zu kommentieren und - soweit gerechtfertigt - die Entlastung zu beantragen.
Um die Gültigkeit einer Mitgliederversammlung unter den COVID-19-Auflagen zu erreichen, müssen also mindestens 50% aller Vereinsmitglieder fristgerecht an der schriftlichen Abstimmung teilnehmen. Daher ist von größter Bedeutung, dass alle Mitglieder von ihrem Stimmrecht Gebrauch machen und den ausgefüllten Stimmzettel zurücksenden. Nach Auswertung der Stimmzettel muss das Ergebnis noch kommuniziert werden.
Personelle Veränderungen wird es im Vorstand nur für den Posten des Gerätewarts geben, alle weiteren Vorstandsmitglieder haben sich zur Wiederwahl bereit erklärt. Ein 2. Kassenrevisor muss satzungsgemäß neu gewählt und im Ältestenrat eine Position nachbesetzt werden.
Der LRV möchte mit dieser Umfrage-Mitgliederversammlung sicherstellen, dass anstehende Entscheidungen und Neuwahlen nicht mit ungewisser Frist in die Zukunft verlagert werden.


 

Auch im neuen Jahr wird uns das Coronavirus noch eine ganze Zeit begleiten und es wird uns vor Augen geführt, in welchem Tempo die Einschränkungen verlängert bzw. verändert werden. Es gibt zwar jetzt einen Impfstoff, alles wird wieder gut und alle Beschränkungen werden aufgehoben. Dies scheint zurzeit noch eine Wunschvorstellung zu sein, denn die Pandemie ist noch lange nicht vorbei, so dass wir wieder unbeschwert leben und reisen können. Solange die Zahl der Neuinfektionen - auch wenn der Kreis Plön erstaunlicherweise relativ niedrige Zahlen aufweist - nicht drastisch sinkt, werden uns Einschränkungen noch eine Zeit lang begleiten.

Die Arbeit im Verein geht trotz Corona weiter. Der Vorstand ist bemüht im Rahmen der Vorgaben der Landesregierung mögliche Angebote aufrechtzuerhalten oder auch auf digitale Medien zu verlagern. Fest steht aber, dass die satzungsgemäß im Februar auszurichtende Jahreshauptversammlung unter den Coronabedingungen nicht als Präsenzveranstaltung stattfinden kann. Da auch nicht alle Mitglieder  technisch so ausgestattet sind, dass sie an einer Online-Jahreshaupt-versammlung teilnehmen können, hat sich jetzt der Vorstand darauf verständigt, die Jahreshauptversammlung satzungskonform in einer etwas aufwendigeren schriftlichen Form auf dem Postweg durchzuführen, um nicht anstehende Entscheidungen und Neuwahlen mit ungewisser Zeit in die Zukunft zu verlagern.

Die am Neujahrstag auszusegelnde Frostbeule (Opti-Matchrace der Oldies) musste abgesagt werden und auch das monatliche Schipperfrühstück kann bis auf Weiteres nicht stattfinden.

Allerdings lädt das Team von Kiel Marketing und Camp 24/7 Interessierte zur Teilnahme an der 1. Kieler eSailing Stadtmeisterschaft ein. Eingeladen sind alle Mitglieder und Freunde der Wassersportvereine  entlang der Kieler Förde.  Es soll in Virtual Regatta gesegelt werden und problemlos auf dem Computer, dem Tablet oder dem Smartphone möglich sein.


 

Anders als im letzten Frühjahr beim ersten Lockdown bleibt diesmal auch der Weg zu den  Booten nicht versperrt. Dies gilt auch für Bootseigner aus anderen Bundesländern, solange diese mindestens für eine Saison ihr Boot in Schleswig-Holstein liegen haben. Auch ein Übernachten auf dem eigenem Boot ist weiterhin möglich und gestattet.


Was gilt, wenn ich mein privates Boot an Land bringen und einlagern möchte?

Um die Wintereinlagerung von Booten ohne Einschaltung eines Gewerbebetriebes zu ermöglichen, dürfen daran ausnahmsweise mehr als die Angehörigen von zwei Haushalten und zehn Personen beteiligt werden. Umfasst ist das Slippen und Kranen. Für weitere Bootsarbeiten an Land gelten dagegen die allgemeinen Vorschriften (maximal zehn Personen aus zwei Haushalten). Die Abstandsregeln sind einzuhalten und es ist ein Hygienekonzept zu erstellen.
Die Sportboothäfen im Land bleiben geöffnet und die Boote dürfen uneingeschränkt bewegt werden. Strom, Wasser und sanitäre Anlagen sind zugänglich, für letztere ist allerdings ein Hygienekonzept zu erstellen, an das sich alle halten müssen.

Darf man in Sportboothäfen übernachten?

Es darf auf eigenen Sportbooten unter Beachtung der Kontaktvermeidungsregeln übernachtet werden.


Dürfen Sportboote wieder zu kommerziellen Zwecken oder für Veranstaltungen vermietet werden, z. B. für Ausbildungs- oder Prüfungsfahrten?

Für diese Fahrten gelten die Regelungen für Veranstaltungen, Sport, Bildungseinrichtungen und ggf. Beherbergungsbetriebe in der Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Schleswig-Holstein. Die Unternehmen müssen u. a. ein Hygienekonzept erarbeiten, das die Kontaktbeschränkungsregeln berücksichtigt. Die Kontaktdaten sind zu erheben.


Reine Freizeit-Charterfahrten sind möglichst zu vermeiden, aber noch nicht verboten.

Dürfen auf Sportbooten Prüfungsfahrten oder Ausbildungsfahrten durchgeführt werden?

Der Veranstalter muss die Kontaktdaten aller Teilnehmer erheben und ein Hygienekonzept erarbeiten, das die Einhaltung des Abstandsgebots ermöglicht. Eine Übernachtung an Bord wird in aller Regel nicht möglich sein.


 

Der verordnete Teil-Lockdown für den Monat November bringt das Vereinsleben fast wieder zum Erliegen. Weil im Verein Kontakte aus mehr als zwei Haushalten untersagt sind, dürfen die im Winterhalbjahr im Vereinsheim geplanten Veranstaltungen vorerst nicht stattfinden. Demzufolge finden im Vereinsheim die Theorieeinheiten für die Jugendlichen erst mal bis zum Jahresende nicht statt, der Lehrgang Grundschein Segeln wird virtuell fortgeführt sowie der Lehrgang Sportbootführerschein See ruhte im November und soll ggf. im Dezember auch virtuell fortgeführt werden. Wie es nach dem Teil-Lockdown im Dezember allgemein weitergeht, ist zum jetzigen Zeitpunkt nur schwer vorauszusehen und auch abhängig von der Anzahl der Neuinfektionen. Um die satzungsgemäß im Februar 2021 stattzufindende Jahreshauptversammlung nicht als Präsenzveranstaltung mit Kontakten aus zig Haushalten durchzuführen, arbeitet der Vorstand zurzeit an einer Alternativlösung. Weiter wird ein neuer Gerätewart gesucht und es wird auch um Vorschläge aus dem Kreise der Mitglieder gebeten.

Das Aufslippen und die Arbeiten für die Wintereinlagerung der Vereinsboote konnten in einer vorgezogenen Aktion Ende Oktober gerade noch vor dem Teil-Lockdown natürlich unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln erledigt werden. Der Vorstand dankt allen Beteiligten zum Ende der Segelsaison am spontan angesetzten Arbeitseinsatz.Alle tragen beim Arbeitsdienst eine Maske.Mittlerweile stehen bereits - natürlich unter Vorbehalt der Corona-Entwicklung - die folgenden Termine für die Segelsaison 2021 fest:

12. und 13. Juni 2021 Trudelmaus-Pokal der Folkeboote
28. und 29. August 2021 Europe-Ehrenmalpokal
4. und 5. September 2021 Landesjugendmeisterschaft
11. und 12. September 2021 Kreisjugendmeisterschaft

Anders als im Frühjahr wurden jetzt die Sportboothäfen nicht gesperrt und das Kranen der Schiffe sowie das Arbeiten an den Schiffen nicht verboten. Weitere Informationen gibt es hierzu auf der Homepage vom Segler-Verband Schleswig-Holstein unter „Aktuelle News zu den Corona-Beschränkungen für Segler“.

Auch wenn die Zulassung eines Impfstoffes kurz bevorzustehen scheint und dies Zuversicht für das nächste Jahr verspricht, sollten wir bis dahin weiter die Vorsicht walten lassen und vor allem gesund bleiben.