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Sönke Durst konnte den Erfolg aus dem Vorjahr wiederholen und wurde erneut bei den Folkebooten Kieler Stadtmeister. Zu seiner Crew gehörten Ulrich Schaefer und Uwe Grigull. Platz zwei belegte Jürgen Breitenbach vom Kieler Segel-Verein Schwentinemünde und auf Platz drei kam Arne Meincke von der Möltenorter Seglerkameradschaft. Bei 5 gesegelten Wettfahrten auf der Kieler Innenförde sah das Reglement einen Streicher vor und ausgerichtet wurde die Kieler Stadtmeisterschaft von der Wassersportvereinigung Mönkeberg (WVM).v.l.: Pokalübergabe durch WVM-Regattawart Holger Stürck an Sönke Durst, Uwe Grigull und Ulrich Schaefer


 

Der LRV möchte sich bei allen Helfern, die beim Trudelmaus-Pokal der Folkeboote und beim Europe-Ehrenmalpokal auf dem Wasser und an Land mitgewirkt haben, bedanken und lädt alle am Donnerstag, den 7. November 2019 um 18.30 Uhr zu einem Grillabend ins Vereinsheim ein. Gezeigt werden u. a. auch alle Fotos von beiden Regatten. Über ein zahlreiches Erscheinen würde sich der Vorstand freuen.


 

Nachdem im Vorjahr die Ranglistenregatta der Europes aufgrund der geringen Teilnehmerzahl abgesagt wurde, hatten in diesem Jahr weit mehr als die für die Gültigkeit einer Ranglistenregatta erforderlichen 10 Teilnehmer gemeldet. Der LRV richtet ja schon seit Jahren diese Regatta aufgrund der besseren Rahmenbedingungen von dem Gelände der Ring-Werft in der Marina Wendtorf aus. Die Europe ist sowohl bei Jugendlichen als auch bei „Oldies“ sehr beliebt und vom Trimm her eine sehr anspruchsvolle Einhandjolle. 19 Teilnehmer reisten am vorletzten Wochenende im August aus ganz Deutschland an, wobei die weiteste Anreise 3 Teilnehmer aus dem Allgäu hinter sich hatten. Dafür wurden alle mit einem super Sommerwetter und idealen Segelbedingungen belohnt.
In der ersten Wettfahrt am Samstag kam der Wind mit 4 Beaufort relativ konstant aus nordöstlicher Richtung und die Wettfahrtleitung gab für den Dreieckskurs in der Steiner Bucht die lange Bahn vor. In der zweiten und dritten Wettfahrt nahm der Wind ab auf 3 Beaufort und so entschied die Wettfahrtleitung sich für die zu segelnde kurze Bahn. Bereits auf der Startkreuz waren kleine Winddreher zu beachten und nicht ohne Wirkung blieben allerdings für einige Teilnehmer von den Binnenseen die Ostseewellen. In allen drei Wettfahrten gab es keine Frühstarter und auch keine Proteste. Maurice Oster aus Hamburg führte mit drei ersten Plätzen souverän die Ergebnisliste schon fast uneinholbar an. Ebenfalls aus Hamburg folgte Martin Kotte auf Platz 2 vor Nicki Kraus aus Flensburg. Am Abend lud der LRV dann wieder alle Beteiligten zum Grillen ein.Vor dem Start versucht jeder die beste Position direkt an der Startlinie zu bekommen undkurz nach dem Start lagen alle noch relativ dicht zusammen.Maurice Oster segelte meistens vorne weg.Am Sonntag lagen fast die identischen Segelbedingungen vom Samstag vor, so dass die vierte und fünfte Wettfahrt planmäßig gestartet werden konnte. Bei fünf gesegelten Wettfahrten sieht das Reglement einen Streicher vor und so reichte Maurice Oster noch ein zweiter Platz zum Gesamtsieg. Bereits 2017 gewann Maurice Oster den Europe-Ehrenmalpokal. Nicki Kraus verbesserte sich noch auf Platz 2 und auf Platz 3 kam Martin Kotte. Aus dem LRV segelten der 1. Vorsitzende Rolf Brinkmann auf Platz 14 und Thomas Jansen auf Platz 19. Der ehemals für den LRV startende Fabian Mocha belegte Platz 7. Auch am zweiten Wettfahrttag gab es keine Frühstarter und zufrieden waren auch Schiedsrichter Dr. Steffen Bock und Wettfahrtleiter Siegfried Latki, denn es wurde fair gesegelt und es gab nicht einen Protest.Nur einmal schaffte es Nicki Kraus (GER 57) Maurice Oster (GER 1647) hinter sich zu lassen.Fabian Mocha (GER 1353) versucht Anschluss an die Spitze zu halten.Auch schon bei 4 Windstärken kamen die Europes ins Gleiten.LRV-Vorsitzender Rolf Brinkmann taucht in der Welle ab.Teilweise gab es spannende Zieleinläufe.Die ersten Drei v.l.: Martin Kotte, Maurice Oster und Nicki Kraus.Der LRV bedankt sich ganz herzlich bei allen Helferinnen und Helfern auf dem Wasser und an Land, die mit zum Gelingen dieses Regatta-Wochenendes beigetragen haben. Ebenso geht der Dank für die tolle Unterstützung an die Ring-Werft in der Marina Wendtorf und an den Laboer Edeka-Alpen-Markt. Die Ergebnisliste und weitere Bilder vom Ehrenmalpokal sind auf der LRV-Homepage unter Ehrenmalpokal/Regattaergebnisse/Impressionen eingestellt.


 

Nach 2008 und 2014 richtete der LRV zum dritten Mal im Rahmen des Trudelmaus-Pokals die offene schleswig-holsteinische Landesmeisterschaft der Folkeboote aus. 19 Crews aus Deutschland, Dänemark und Großbritannien waren am Start zum dreizehnten vom LRV ausgetragenen Trudelmaus-Pokal. Allerdings machte das Wetter der Wettfahrtleitung einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Die Meteorologen Mike Rösler vom LRV und Bjørn Stephensen aus Dänemark, die der Wettfahrtleitung beratend zur Seite standen, gaben am Samstag erst nach dem Durchzug der letzten Gewitterfront am frühen Nachmittag grünes Licht für das Auslaufen der Folkeboote aus dem Hafen. Kurz nach 15 Uhr konnte dann die erste Wettfahrt gestartet werden. Es herrschten zu diesem Zeitpunkt in der Steiner Bucht noch gute segelbare Bedingungen mit einer hohen Welle und 5 Windstärken aus Ost. Nach dem Gewitter am Samstag lagen zu Beginn der ersten Wettfahrt noch gute Bedingungen vor.Allerdings nach einem kräftigen Rechtsdreher auf der zweiten Kreuz des Up-and-down-Kurses schlief der Wind dann auf der Zielkreuz ein. Daraufhin brach Wettfahrtleiter Rolf Brinkmann die Wettfahrt ab und schickte die Folkeboote ohne gewertetes Rennen wieder in den Hafen. Im Hinblick auf die Wettervorhersage für den Sonntag kamen schon Befürchtungen auf, dass zum ersten Mal keine Wettfahrt zustande kommen könnte. Gemütlich wurde es dann für die Teilnehmer und Helfer am Abend bei Speis und Trank. Höhepunkt war mal wieder die Verlosung der Tombolapreise.Die Liegeplätze der Folkeboote waren direkt vor dem neuen Rettungsschuppen.Die Ziehung der Tombolalose wird gespannt verfolgt.Für Sonntag wurde der erste Start um eine Stunde auf 10 Uhr vorgezogen. Aber um 10 Uhr war auf der Regattabahn vor Heidkate kein segelbarer Wind, also war wieder warten angesagt. Langsam baute sich der Wind aus westlicher Richtung mit mehr als 5 Knoten auf, so dass um 10.45 Uhr gestartet werden konnte. Sönke Durst verteidigte am Sonntag die Führung in der ersten Wettfahrt bis ins Ziel.Die Bedingungen ließen aber keine normalen Wettfahrten zu. Zwei verkürzte Rennen - letzteres auf umgebauten Kurs und Ziel an der neu ausgelegten Luvtonne - brachten die Folkeboote immerhin zu Ende, so dass es 2019 doch noch einen Sieger gab. Gesamtsieger Erik Køster (DEN 998) dicht gefolgt von Sönke Durst (GER 564).Die dänische Crew von Erik Køster aus Kerteminde sicherte sich das Trudelmaus-Halbmodell, die Glasenuhr für den besten auswärtigen Steuermann, den Karl-Rehder-Gedächtnis-Wanderpreis für den besten Steuermann über 60 Jahre und die offene schleswig-holsteinische Landesmeisterschaft. Die Crew von Sönke Durst aus dem LRV, die nach der ersten Wettfahrt noch in Führung lag, kam auf Platz 2 und erhielt als beste Crew von der Kieler Flotte das Hein-Dahlinger-Halbmodell. Den Titel des Landesmeisters aus dem Vorjahr verfehlte Sönke Durst nur knapp. Der Mitfavorit Ulf Kipcke vom Kieler Yachtclub belegte den dritten Platz. Es gab diesmal keine Frühstarter und keine Proteste. Von den acht teilnehmenden dänischen Crews kamen alleine sechs unter die ersten Zehn. Folgende belegten Platz 4 bis 10:

4.    Nikolai Kold aus Kerteminde       
5.    Jens Thurøe aus Kerteminde
6.    Claus Lund aus Kerteminde     
7.    Jürgen Breitenbach aus Kiel     
8.    Per Røssel aus Faaborg        
9.    Peter Kohlhoff aus Kiel       
10.    Per Buch aus Kerteminde  

Aus dem LRV belegte Jan Mohr als Vorschoter von Udo Hompesch Platz 15. Die siegreichen Crews v.l.: Michael Fehlandt, Sönke Durst, Marc Rokicki, Bjørn Stephensen, Sisi Buch, Erik Køster, Ulf Kipcke, Dieter Kipcke und Gero MartensAuch wenn die Wetterbedingungen der Wettfahrtleitung und den Seglern das Leben schwer machten, waren am Ende doch alle mit dem Ergebnis unter diesen Voraussetzungen zufrieden. Der LRV bedankt sich bei den Helfenden am Grill, an der Essen- und Getränkeausgabe und im Regattabüro. Für die vielseitige Unterstützung bedankt sich der LRV ebenfalls bei der DGzRS, Gemeinde Laboe, becsen-Yachttechnik,  Bunkerstation, Schiffswerft, Niro Schmidt GmbH, dem Munitionsdepot, der Fischküche, dem Hotel Seeterrassen, dem Edeka-Alpen-Markt und dem Ristorante Casa Tripaldi sowie bei allen weiteren Spendern von Sachpreisen für die Tombola ganz herzlich.
Die Ergebnisliste und weitere Bilder vom Trudelmaus-Pokal / der offenen Landesmeisterschaft sind auf der LRV-Homepage unter Folkeboote/Ergebnislisten/Impressionen eingestellt.


 

Aus den Zweckerträgen des Los-Sparens fördert die Förde Sparkasse Projekte gemeinnütziger Vereine und Institutionen in der Region. In einer Feierstunde stellten die geförderten Vereine und Organisationen in Plön ihre Projekte vor. Ralf Lange und Siegfried Latki vertraten hierbei den LRV. Für die Ausbildung der Segler erhielt der LRV einen Zuschuss zur  Anschaffung eines neuen Außenbordmotors für das Sicherungsboot.Die Vertreter vom LRV freuten sich zusammen mit Vertretern vom TSV Stein und der DRK-Kita Laboe über die Förderung ihrer Projekte.