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Coronabedingt konnte die Segelschul-AG der offenen Ganztagsschule in diesem Jahr nicht stattfinden. Deshalb wollte das vereinsübergreifende Jugendprojekt „3ineinemBoot“ der Segelvereine Yacht-Club Laboe, Ole Schippn Laboe und Laboer Regatta Verein zum Ende der Segelsaison mit dem Tag der offenen Tür allen am Segelsport interessierten Jugendlichen die Gelegenheit geben, sich umfangreich zu informieren und je nach Wetterlage einiges auch gleich auszuprobieren. Aus den Vereinen halfen bei dieser Aktion die Vorsitzende vom Yacht-Club Dr. Lena Buchwald, die Jugendwartin von Ole Schippn Anke Bahr, der LRV-Vorsitzende Christoph Matthews, der LRV-Jugendwart Felix Beyer sowie die Trainer Tim Ohler und Mads Jeworrek mit.

In Begleitung ihrer Eltern bzw. Großeltern machten die Kinder von diesem Angebot Gebrauch. Das spätsommerliche Wetter mit einer leichten Brise passte auch ideal für das Ausprobieren auf dem Wasser. Zu Beginn stand aber erst das Erlernen der wichtigsten Knoten auf dem Programm, danach wurde sehr umfangreich das Segelfertigmachen einer Optimistenjolle erklärt. Erst dann ging es unter Anleitung des Trainers Tim Ohler - natürlich nur mit Schwimmwesten - vor der Jollenslipanlage mit dem Opti zum Paddeln auf das Wasser. Last but not least folgte dann unter Anleitung des Trainers Mads Jeworrek im Hafenvorfeld der Schiffswerft Laboe das Segeln im Opti. Letztlich stand dann noch eine Fahrt mit dem Schlauchboot außerhalb des Hafens vor Laboe auf dem Programm. Die Kinder waren begeistert, erhielten als Belohnung für die Teilnahme eine Urkunde und als Zugabe auch noch ein leckeres Eis. Die veranstaltenden Vereine betrachten nach so langer Zeit den Tag der offenen Tür als gelungen und hoffen, dass einige Teilnehmer auch das Trainingsangebot der Vereine annehmen. Es wird bestimmt nicht der letzte Tag der offenen Tür gewesen sein.Trainer Mads Jeworrek übt mit den Kindern die Knoten underklärt dann, wie ein Opti segelfertig gemacht wird.Trainer Tim Ohler gibt die letzten Anweisungen für das Opti-Paddeln unddann endlich das erste Mal mit dem Opti segeln.Auch Mädchen nahmen am Schnupper-Segeln teil undhatten ihre Freude daran.Zum Abschluss erhielten die Kinder die Urkunden und auch noch ein Tau zum weiteren Üben der Knoten.


 

Am letzten August-Wochenende waren zur Europe-Ranglistenregatta des Laboer Regatta Vereins 28 Teilnehmer aus ganz Norddeutschland nach Laboe angereist. Der Europe-Ehrenmalpokal gehört mit zu den wenigen Regatten, die auch für den Deutschland-Cup 2021 gewertet werden. Der LRV hatte ein coronakonformes Hygienekonzept erstellt. Die 3,35 Meter lange und rund 60 Kilogramm schwere Europe ist sowohl bei Jugendlichen als auch bei „Oldies“ sehr beliebt und vom Trimm her eine sehr anspruchsvolle Einhandjolle. Unterstützung erhielt die Wettfahrtleitung durch die Meteorologin Mieke Rösler.

Am Samstag ließ der stürmische Wind aus nördlicher Richtung mit bis zu 30 Knoten und auch für das Ankern des Start-/Zielschiffes mit einer viel zu hohen Welle keine Wettfahrt in der Steiner Bucht zu. Alleine bei dauerhaft mehr als 25 Knoten (6 Beaufort) sollen Regatten für Jollen nicht gestartet werden. Besser sah es allerdings am Sonntag aus, so dass im Mittel bei 20 Knoten (5 Beaufort) Wind aus NNO 3 Wettfahrten von den insgesamt 5 geplanten Wettfahrten gesegelt werden konnten. Die Bedingungen waren hart, aber segelbar. Von den 28 Teilnehmern wagten sich 21 aufs Wasser. Für einige ging es an die Grenzen und es gab Kenterungen sowie eine Aufgabe durch einen Materialschaden gleich in der ersten Wettfahrt. Auf dem Start-/Zielschiff von Marco Popinga war bei diesen Bedingungen das Ankern in der Steiner Bucht für die Besatzung eine besondere Herausforderung.
Die Besatzung vom Start-/Zielschiff wurde ordentlich durchgeschaukelt.Keine einfachen Bedingungen auf der Startkreuz undan der Luvtonne sowieauf dem Raumkurs.Das Führungstrio an der LeetonneDas Laboer Wahrzeichen als Namensgeber für den Europe-Pokal.Spannend ging es allerdings um den Gesamtsieg zu, den Nicki Kraus vom Flensborg Yacht Club mit zwei ersten und einem zweiten Platz für sich entscheiden konnte. Mit zwei zweiten und einem ersten Platz folgte  Nadine Möller von der niedersächsischen Baltischen Segler-Vereinigung  auf Rang zwei und Rang drei belegte die Kielerin Anja Fiedler vom TSV Schilksee.v.l.: Nadine Möller, Nicki Kraus und Anja FiedlerAuf Platz vier kam der ehemals für den LRV startende Fabian Mocha vom Berliner Segel-Club Odin. In ihrer ersten Ranglistenregatta belegte aus dem LRV Charlotte Rösler Platz 20. Ihr jüngerer Bruder Johannes Rösler sowie Thomas Jansen starteten nicht und Rolf Brinkmann war aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei. Alle gemeldeten Teilnehmer erhielten Erinnerungspreise.

Sehr zur Freude von Wettfahrtleiter Siegfried Latki und Schiedsrichter Dr. Steffen Bock ging es auf dem Wasser sehr fair zu, es gab keine Frühstarts und keine Proteste.   
Der LRV musste in diesem Jahr mit der Durchführung der Regatta - wie bereits berichtet - von der Marina Wendtorf nach Laboe ausweichen und zieht eine durchaus positive Bilanz. Corona bedingt wurde am Samstag auf den Grillabend verzichtet. Auch die Teilnehmer lobten Laboe als Austragungsort. Die hierfür erforderlichen Rahmenbedingungen konnten erst mit der Unterstützung der Gemeinde Laboe und der Schiffswerft Laboe geschaffen werden. Hierfür bedankt sich der LRV ganz herzlich. Ebenso geht der Dank für die Durchführung der Regatta an das Wasserteam sowie an Jörg  Norrmann im Regattabüro und Renata Norrmann für die Lunchpakete. Die Ergebnisliste und weitere Bilder vom Ehrenmalpokal sind auf der LRV-Homepage unter Ehrenmalpokal/Regattaergebnisse/Impressionen eingestellt.


 

Im Rahmen des vereinsübergreifenden Jugendprojektes „3ineinemBoot“ wird am 12. September 2021 ein Tag der offenen Tür angeboten. Am Segelsport interessierte Jugendliche haben am Sonntag, den 12.09.2021, in der Zeit von 11:00  bis 14:00 Uhr die Gelegenheit, sich umfangreich zu informieren und ggf. abhängig von der Wetterlage einiges auszuprobieren. Ebenfalls abhängig von der Coronasituation wird der LRV auf seiner Homepage diesbezügliche Verhaltensregeln für den Tag der offenen Tür bekannt geben. Aus Planungsgründen werden interessierte Jugendliche und deren Eltern gebeten, sich bis zum 11. September auf unserer Homepage für die Teilnahme am Tag der offenen Tür anzumelden.


 

Die Kreisjugendmeisterschaften (KJM) finden immer als Highlight der Segelsaison nach den Sommerferien im jährlichen Wechsel zwischen einem Binnenrevier im Kreis Plön und der Kieler Förde statt. Die Kinder und Jugendlichen sollen in den Jugendbootklassen so an das Regattasegeln herangeführt und über den Spaß sowie den Erfolg für die Teilnahme an weiteren Regatten motiviert werden. Coronabedingt musste im letzten Jahr die KJM auf der Kieler Förde abgesagt werden und wird deshalb in diesem Jahr auf der Kieler Förde am 18. und 19. September 2021 nachgeholt. Zusammen mit der Wassersport-Vereinigung Mönkeberg (WVM), der Möltenorter Seglerkameradschaft (MSK) und dem Heikendorfer Yacht Club (HYC) führt  der Laboer Regatta Verein (LRV) die KJM 2021 von Möltenort aus in der Heikendorfer Bucht durch. Es wird davon ausgegangen, dass die diesjährige KJM - wenn sich die Coronasituation nicht noch weiter verschärft - zur Durchführung kommen kann.


 

Die veranlassten Corona-Lockerungen lassen zumindest im Außenbereich eine Rückkehr zum Trainingsbetrieb unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln zu. Wichtig war auch, dass die Trainer sich impfen lassen konnten. Inwieweit auch die Jugendlichen ein Impfangebot erhalten, bleibt noch offen. Der Vorstand hat beschlossen, wie bereits im Vorjahr, auch in diesem Jahr in den Sommerferien für die Jugendlichen das Training anzubieten. Für den Übergang aus dem Opti soll versucht werden, neben den zwei Vereins-Europes eine dritte Europe anzuschaffen. Wichtig ist, dass der Verein nur eine begrenzte Zahl von Vereinsbooten zur Verfügung stellen kann und wenn sich die Jugendlichen dann für eine Bootsklasse entschieden haben und auch an Regatten teilnehmen wollen, sich spätestens dann ein eigenes Boot zulegen. Die Zusammenarbeit mit der Laboer Grundschule im Rahmen des Projektes „3ineinemBoot“ soll ggf. nach dem Ende der Sommerferien wieder aufgenommen werden.

Nachdem der Trudelmauspokal der Folkeboote coronabedingt in diesem Jahr abgesagt wurde, rechnet der LRV im nächsten Jahr für den Trudelmauspokal mit einem größeren Teilnehmerfeld, denn eine Woche später soll im Rahmen der Kieler Woche die Weltmeisterschaft der Folkeboote (Goldpokal) auf der Bahn vor Heidkate ausgetragen werden. Der Trudelmauspokal dient dann vielen Teilnehmern als Vorbereitung auf die WM. Alles natürlich nur unter der Voraussetzung, dass Corona keinen Strich durch die Rechnung macht.

Nachdem jetzt unter Auflagen auch Regatten wieder erlaubt sind, geht der LRV davon aus, dass die Ranglistenregatta um den Europe-Ehrenmalpokal Ende August wie geplant zur Durchführung kommen kann. Allerdings erschwerend ist im diesen Jahr, dass der Europe-Ehrenmalpokal aufgrund von Bauarbeiten in der Ring-Werft nicht von der Marina Wendtorf aus durchgeführt werden kann. Deshalb wird der LRV versuchen, die Durchführung der Regatta von Laboe aus zu organisieren.  

Für die Fahrtensegler ist das Einlaufen in fremde Häfen durch den Wegfall der Corona-Testpflicht einfacher geworden und Übernachtungen auf dem eigenen Boot sind laut Corona-Landesverordnung in allen Sportboothäfen Schleswig-Holsteins wieder erlaubt.
Sehr zur Freude vom Ausbilder Thomas Möller haben alle Teilnehmer am Lehrgang für den Sportbootführerschein See die theoretische Prüfung bestanden. Die praktische Prüfung soll noch in der zweiten Junihälfte vor Laboe stattfinden und der LRV wünscht allen Teilnehmern viel Erfolg.
Auch im Lehrgang Grundschein Segeln konnte Ausbilder Rolf Brinkmann wieder das Wassertraining aufnehmen.In der praktischen Ausbildung für den Grundschein Segeln werden auch die beiden Pirat-Vereinsjollen eingesetzt.