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Bevor die vereinseigenen Wasserlieger abgeslippt und aufgeriggt werden konnten, musste erst mal beim oberen Teil der Jollenslipanlage der nicht mehr intakte Bohlenbelag ausgewechselt werden. Das Material wurde von der Gemeinde geliefert und der LRV hatte sich wieder bereit erklärt, die Arbeiten auszuführen. Somit kann in diesem Jahr die Jollenslipanlage gleich zum Saisonbeginn gefahrlos genutzt werden und wie berichtet, plant die Gemeinde den oberen Teil der Jollenslipanlage erst Ende des nächsten Jahres ebenfalls durch eine Kunststoffvariante zu ersetzen.Auch die Jugendlichen packten kräftig mit an. Gut sichtbar sind die erneuerten Bereiche.Der LRV dankt allen Mitwirkenden am Arbeitsdienst recht herzlich und wünscht allen eine schöne und erfolgreiche Segelsaison.


 

Am 10. und 11. Juni 2017 finden bereits jetzt zum elften Mal in Laboe die Wettfahrten um den Trudelmaus-Pokal der Folkeboote statt. Ausgeschrieben sind fünf Wettfahrten und gesegelt wird ein Up-and-Down-Kurs auf der Kieler Woche Bahn Foxtrott vor Heidkate. Im Rahmen dieser Wettfahrtserie werden u. a. auch der Hein-Dahlinger-Wanderpreis für die beste Folkebootcrew von der Kieler Förde und der Karl-Rehder-Gedächtnispreis für den besten Steuermann über 60 Jahre  vergeben. Es werden wieder Folkebootsegler aus ganz Deutschland und Dänemark nach Laboe kommen. Viele auswärtige Folkebootsegler verbinden diesen Termin mit der eine Woche später beginnenden Kieler Woche, um so den Aufwand für das Trailern gering zu halten. Der Trudelmaus-Pokal hat die vierthöchste Einstufung der geführten Ranglistenregatten. Die meisten Folkeboote werden im Laboer Gewerbehafen liegen und ein besonderer Anblick wird sein, wenn die Folkeboote an den Wettfahrttagen ab 9.00 Uhr unter vollen Segeln den Gewerbehafen verlassen. Der Treffpunkt wird von Freitag bis Sonntag wieder der neue DGzRS-Rettungsschuppen am Laboer Gewerbehafen sein. Hier ist auch das Regattabüro untergebracht; die Steuermannsbesprechung und die Siegerehrung finden hier ebenfalls statt.Ein großes Teilnehmerfeld und spannende Wettfahrten werden beim Trudelmaus-Pokal erwartet.


 

Als Highlight im LRV-Winterprogramm fand Mitte März wieder das traditionelle Labskausessen im Hotel Seeterrassen statt. Ehrungen, die sonst auf den Jahreshauptversammlungen erfolgten, werden schon seit einigen Jahren im Rahmen des Labskausessens vorgenommen. In diesem Jahr dankte der Vorsitzende Rolf Brinkmann Thomas Möller mit  einem Buchpräsent für sein 12-jähriges Engagement als Jugendwart. Wie berichtet, hatte Thomas Möller das Amt des Jugendwartes in jüngere Hände übergeben. Thomas Möller gehörte u. a. zu den Protagonisten des sehr erfolgreichen und mehrfach sogar auf Bundesebene ausgezeichneten Jugendprojektes „3ineinemBoot“. Als jetziger Takelmeister steht er allerdings  dem LRV-Vorstand weiter mit Rat und Tat zur Seite.
v.l.: Thomas Möller und Rolf BrinkmannAls Vertreter der Gemeinde folgte Hafenmeister Ole Kähler der Einladung zum Labskausessen. Er informierte darüber, dass in diesem Jahr die Inrechnungstellung der Wasser- und Landliegeplätze erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen wird. In finanzieller Sicht wird die größte Herausforderung die Sanierung der teilweise durchgerosteten Spundwände im gesamten Hafenbereich sein. Erst ein Jahr nach der Fertigstellung müssen im Sanitärbereich Garantiearbeiten vorgenommen werden, die wohl zu teilweisen Beeinträchtigungen führen werden. Das WLAN-Netz wird noch in diesem Jahr weiter ausgebaut und die Erneuerung des oberen Teils der Jollenslipanlage ist erst in 2018 vorgesehen.


 

Als Vorbereitung für das Abslippen mussten die Vereinsboote vom Winterlager zum Hafen transportiert werden. Für den Transport stellte uns dankenswerterweise Stephan Matthiesen vom Autohaus Laboe einen Autotransportanhänger zur Verfügung. Der Arbeitsdienst wurde aufgrund einiger Terminüberschneidungen und auch weil das Ansegeln erst am ersten Mai-Wochenende stattfindet, von Anfang auf Ende April verlegt. Der LRV hat sich wieder bereit erklärt, die Instandsetzung des oberen Teils der Jollenslipanlage in Eigenarbeit zu übernehmen. Die Gemeinde stellt das Material und der LRV führt die Arbeiten im Rahmen des Arbeitsdienstes Ende April aus.   
Gleich zwei Vereinsboote hatten Platz auf dem Autotransportanhänger.Motor raus und wieder rein! Die Kolben des Motors von dem Ausbildungsboot für den Sportbootführerschein  „Mamakiboko“ hatten sich festgesetzt und ließen sich nicht mehr lösen. Deshalb wurde noch im Januar der Motor ausgebaut und sollte in Selbsthilfe wieder flott gemacht werden. Der schwere Motor konnte dann mit Hilfe der Firma Baudach wieder passgenau in die „Mamakiboko“ gehoben werden.    

Mit schwerem Gerät kam der Motor in die „Mamakiboko“ zurück.


In der Jahreshauptversammlung, die satzungsgemäß immer am ersten Samstag im Februar stattfindet, standen die Themen Mitgliederentwicklung, Erneuerung des Mobiliars im Vereinsheim und Tausch einiger Vorstandsposten im Mittelpunkt. Bei den Mitgliederzahlen  sind erstmals leichte Rückgänge zu verzeichnen, ein Problem, mit dem viele Sportvereine schon seit längerem zu kämpfen haben. Hierzu wurden vermehrte Werbeaktionen und die Ausrichtung von Opti-Regatten mit dem Ziel, auch die Opti-Eltern an den Verein zu binden, vorgeschlagen. Ebenfalls in diese Richtung zielt die Erneuerung des in die Jahre gekommenen Mobiliars im Vereinsheim. Zum Schnuppern für die Jugendlichen befinden sich im Bestand der Vereinsboote neben den Optis auch für den späteren Umstieg noch ein 420er, eine Europe und ein Laser. Die Vereinsyacht „Clarissa“, ein Conger und zwei Piraten kommen sowohl im Jugend- als auch im Erwachsenenbereich zum Einsatz. Die Anschaffung weiterer Jollen soll sich jedoch am Bedarf der Jugendlichen und an der Trainerkapazität orientieren.

Bereits in der vorgezogenen Jugendversammlung hatte Thomas Möller angekündigt, dass er den Posten des Jugendwartes in jüngere Hände übergeben wird. Hieraus resultierte ein Stühlerücken im Vorstand. Vom Posten des Fahrtenseglervertreters wechselte Michael Schäfer auf den Posten des Jugendwartes, Thomas Möller auf den Posten des Takelmeisters und Thomas Beyer auf den Posten des Gerätewartes. Neu in den Vorstand wurde Christoph Matthews als Fahrtensegler-vertreter gewählt.


Neuer Jugendwart: Michael SchäferNeuer Takelmeister: Thomas MöllerNeuer Gerätewart: Thomas BeyerNeuer Fahrtenseglervertreter: Christoph Matthews
Die ebenfalls zur Wahl stehenden Dr. Georg Poetsch (2. Vorsitzender), Ralf Lange (Kassenwart) und Sönke Durst (Wettsegel-/  Folkebootobmann) wurden für zwei weitere Jahre wiedergewählt. Der in der Jugendversammlung wiedergewählte Jugendsprecher Tjark Schilly erhielt die erforderliche Bestätigung. Als 1. Revisor scheidet Thomas Harder aus, Roland Hildebrandt steigt vom 2. zum 1. Revisor auf und neu zum 2. Revisor wurde Manfred Ibrom gewählt.  
Wie bereits berichtet, waren LRV-Segler im letzten Jahr wieder sehr erfolgreich bei Welt- und Deutschen Meisterschaften. Sönke Durst belegte bei der Weltmeisterschaft der Folkeboote in Finnland Platz 3 und Uwe Pfuhl bei der Deutschen Meisterschaft der Folkeboote vor Warnemünde Platz 3. Ein Jubiläum der besonderen Art steht übrigens in diesem Jahr für das Folkeboot mit den Feierlichkeiten zum 75-jährigen Bestehen dieser Einheitsklasse an. Ausgesprochen gut ist weiterhin die Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Segelvereinen, der DGzRS und der Gemeinde Laboe. Nachdem die Jollenslipanlage im letzten Jahr im unteren Bereich erneuert wurde, steht jetzt noch die Erneuerung des oberen Teiles aus. Die Gemeinde hat dies aber erst für das nächste Jahr eingeplant, so dass aufgrund einiger maroder Bretter im oberen Teil in diesem Jahr schon aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht Handlungsbedarf besteht und diese Bretter erneuert werden müssen.
Im Winterhalbjahr ist das an jedem zweiten Sonntag im Monat stattfindende Schipperfrühstück ein beliebter Treff u. a. zum Klönschnack und als Highlight hat sich das Labskausessen im Hotel Seeterrassen etabliert. Neben den sportlichen Events im Sommerhalbjahr kommt auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Gemeinsame Wochenendtörns, das An- und Absegeln, Grillfeste sowie das Ab- und Aufslippen sind feste Bestandteile des Vereinslebens. Die Jugendlichen kommen immer am Freitagnachmittag zusammen und die Trainer bieten ein abwechslungsreiches Ausbildungsprogramm an. Der LRV trifft bereits die Vorbereitungen für die kommende Segelsaison und lässt u. a. die Motoren der Sicherungsboote in einer Fachwerkstatt checken, so dass das Wassertraining und die Ausrichtung von Ranglistenregatten gewährleistet werden kann. Die Kassenlage des Vereins ist weiterhin solide. Neben den Verbandsabgaben fließt der größte Teil der Einnahmen in die Jugendarbeit und in die Instandhaltung der Motorboote.