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Neben der Theorie stand im Winterhalbjahr auch wieder das Opti-Kentertraining in der Schwimmhalle auf dem Programm. Der späte Wintereinbruch hinderte die Kinder nicht daran, ein Kunststoffboot aus dem Opti-Gestell zu nehmen und auf dem Slipwagen zur Schwimmhalle zu transportieren.
Bei Schnee und Eis zogen die Kinder ein Boot für das Kentertraining aus dem Opti-Gestell.In der Schwimmhalle stellten die Kinder dann fest, dass es gar nicht so einfach ist, ein Opti zum Kentern zu bringen und ein durchgekentertes Opti - wenn man weiß wie es geht - relativ einfach wieder aufzurichten ist.
Übung macht den Meister beim Opti-Aufrichtenund auch das Hineinklettern will gelernt sein.Ebenso half die Erkenntnis, dass ein vollgelaufenes Opti nicht untergehen kann, es ist praktisch unsinkbar. Zum Kentertraining gehört auch, wie man sich verhält, wenn man unter dem Opti und Segel geraten ist. Alle Kinder hatten sehr viel Spaß, denn nur so kann auch die Angst vor dem Ernstfall genommen werden. Was unter Spaß trainiert wird, ist längst nicht mehr so schlimm, wenn es dann in der Segelsaison wirklich passiert.Ebenfalls zum Winterprogramm gehörte die Besichtigung des Seenotrettungskreuzers Berlin.


 

Mit über 40 Teilnehmern verzeichnete das mittlerweile traditionelle Labskausessen im Hotel Seeterrassen wieder einen sehr guten Zuspruch. Als Vertreter der Gemeinde Laboe gab Hafenmeister Ole Kähler einen Ausblick auf die noch in diesem Jahr anstehenden Arbeiten im Yacht- und Gewerbehafen:
Bis Ende April dauern noch die Mängelbeseitigungen in den  landseitigen Sanitäranlagen an und der Steg an der Bunkerstation wird erneuert. Das WLAN-Netz soll noch weiter optimiert sowie an den Schwimmstegen der Belag erneuert werden und in 2019 steht die Instandsetzung der Südmole an. Ebenso kann erst 2019 mit der Erneuerung des in die Jahre gekommenen oberen Teils der Jollenslipanlage gerechnet werden. Abschließend wies er noch auf die neue Hafengebührensatzung und die sich hieraus ergebenden Veränderungen hin.


 

Zu Beginn wurde in einer Schweigeminute der verstorbenen Vereinsmitglieder Franz Pooker und Rolf Krüger gedacht. Schnell waren dann die formalen Angelegenheiten wie z. B. Geschäftsbericht des Vorstandes und Wahlen abgehakt. Veränderungen in der Vorstandsbesetzung gab es nicht, so dass Rolf Brinkmann weitere zwei Jahre den Vorsitz inne hat. Roland Hildebrandt schied als Revisor aus und Manfred Ibrom steigt vom zweiten Revisor zum ersten Revisor auf. Neu zum zweiten Revisor gewählt wurde Wolfgang Jahn. Ebenso wurde Mats Diestelhorst als Jugendsprecher bestätigt.
Über die Erfolge der LRV-Segler wurde bereits in der März-Ausgabe ausführlich berichtet. Die Nutzung des Mastenkranes wird auch weiterhin nicht möglich sein. Aufgrund der sinkenden Teilnehmerzahler an der Traditionsregatta ist eine Zusammenlegung mit dem Absegeln geplant. Jedes Vereinsmitglied kann alle Vereinsboote - ausgenommen die Motorboote - jederzeit nutzen, Voraussetzung hierfür ist eine dokumentierte Ersteinweisung und das Führen von Logbüchern. Die Schäden am Opti-Gestell sollen noch bis zum Beginn des Wassertrainings behoben werden.
Lebhaft wurde die Diskussion über die Gewinnung neuer Mitglieder, denn der LRV hat in den letzten Jahren trotz einer hervorragenden Jugendarbeit einen Mitgliederschwund von 10 % zu verzeichnen. Wenn die Einnahmen des Vereins, die fast ausschließlich über die Mitgliedsbeiträge - denn die Spendenbereitschaft ist rapide zurückgegangen -  erzielt werden, muss auch die Ausgabenseite entsprechend angepasst werden. Sollte dies nicht gelingen, müsste über eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge nachgedacht werden. Auch wenn zurzeit viele Sportvereine unter dem Mitgliederschwund zu leiden haben, will der LRV versuchen, diesem Abwärtstrend entgegenzuwirken, indem der Verein sein Angebot gerade für die Opti-Eltern als potentielle Neumitglieder attraktiver macht und so eine emotionale Einbindung der Eltern in die Vereinsprozesse erreichen kann. Ebenso sollen die  Informationsangebote auf der LRV-Homepage verbessert werden. Natürlich steht in diesem Zusammenhang auch die materielle Ausstattung des Vereins im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten auf dem Prüfstand. Ein umfassendes Konzept soll hierzu vom Vorstand in Zusammenarbeit mit den an der Diskussion beteiligten jugendlichen und erwachsenen Mitgliedern erarbeitet werden. Jeder Verein lebt vom Engagement seiner Mitglieder, denn es sollte nicht sein, das immer nur ein kleiner Kreis für die Durchführung der Vereinsaktivitäten verantwortlich ist. Deshalb werden noch viel mehr Vereinsmitglieder dazu aufgerufen, sich neben dem Segelsport auch mit Rat und Tat an der Gestaltung eines attraktiveren Vereinslebens zu beteiligen.     
Die neue Satzung der Gemeinde Laboe für die Hafengebühren soll in Kürze in Kraft treten und ist für die meisten Liegeplatzinhaber mit einer ordentlichen Erhöhung verbunden. Für die Neuregelung der Hafengebühren hat die Comuna (Gesellschaft für Kommunal- und Wirtschaftsberatung) auf der Basis der Hafenbelegungsdaten von 2016 und 2017 eine Prognose für 2018 erstellt, wobei die neue Kalkulation ergab, dass die bisherigen Gebührensätze nicht kostendeckend waren. Es kann also jetzt davon ausgegangen werden, dass die bislang aus Kostengründen aufgeschobenen Erneuerungen - wie z. B. der obere feste Teil der Jollenslipanlage - endlich in Angriff genommen werden.
Abschließend wurde noch auf die gute Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Segelvereinen, der DGzRS und der Gemeinde Laboe verwiesen.


 

Die Ausschreibung für die Regatta um das Trudelmaus-Halbmodel 2018 ist bei raceoffice.org online.


 

LRV-Segler nahmen im zurückliegenden Jahr wieder an Kreis-, Landes-,  Deutschen- sowie Weltmeisterschaften teil, waren sehr erfolgreich und schafften somit die Voraussetzung für die Teilnahme an der Sportlerehrung der Gemeinde Laboe.
Johannes RöslerJohannes Rösler belegte bei der Kreisjugendmeisterschaft auf dem Großen Plöner See vor Plön Platz 1 und wurde in der Klasse Opti-C2 Kreisjugendmeister.
Ben DiestelhorstBen Diestelhorst kam ebenfalls bei der Kreisjugendmeisterschaft in der Klasse Opti-C1 auf Platz 3.
Maximilian MüllerMaximilian Müller kam als Steuermann bei der Weltmeisterschaft der Laser Standard vor Split in Kroatien auf Platz 103 von 147 Teilnehmern.
Sönke DurstSönke Durst nahm als Steuermann am Gold-Pokal - der Weltmeisterschaft der nordischen Folkeboote - vor Kerteminde in Dänemark teil und kam im Feld von 76 Teilnehmern als zweitbester Deutscher auf Platz 5.  
Siegfried Busse und Uwe PfuhlSiegfried Busse (Steuermann) und Uwe Pfuhl (Vorschiffsmann) nahmen auch am Gold-Pokal - der Weltmeisterschaft der nordischen Folkeboote - vor Kerteminde in Dänemark teil und belegten als drittbeste Deutsche Platz 10.
Jan StoltenbergJan Stoltenberg kam als Vorschiffsmann ebenfalls beim Gold-Pokal der nordischen Folkeboote vor Kerteminde auf Platz 57.  

Jan Mohr kam als Vorschiffsmann bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft der  Folkeboote auf dem Bodensee vor Lindau aufPlatz 24 von 46 Teilnehmern.