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16 deutsche und 9 dänische Folkeboot-Crews segelten am zweiten Juni-Wochenende um den begehrten Trudelmaus-Pokal. Es war ein hochkarätig besetztes Teilnehmerfeld. Nach vier anspruchsvollen Wettfahrten vor Heidkate bei Windstärken von 5 bis 14 Knoten aus östlicher und am zweiten Tag aus fast westlicher Richtung gewann der letztjährige Kieler-Woche-Sieger Per Jørgensen aus Kolding den Trudelmaus-Pokal. Auf Platz zwei kam der letztjährige Deutsche Meister Ulf Kipcke vom Kieler Yacht-Club und erhielt als beste Crew von der Kieler Flotte den Hein-Dahlinger-Wanderpreis überreicht. Platz drei belegte Per Buch aus Kerteminde und bekam als bester Steuermann über 60 den Karl-Rehder-Gedächtnis-Wanderpreis. Unter den ersten Zehn konnten sich insgesamt 7 dänische Crews platzieren. Mit Sönke Durst, Karsten Bredt und Marc Rockicki kam die beste LRV-Crew leider nur auf Platz 12.

Eine ausführliche Berichterstattung erfolgt in der nächsten Ausgabe.


 

Bei der diesjährigen Schleswig-Holsteinischen Landesmeisterschaft der Folkeboote Mitte Mai in Eckernförde wurde Sönke Durst nach drei Wettfahrten mit zwei ersten Plätzen und einem zweiten Platz Landesmeister. 20 Folkeboote waren am Start. Mehr als drei Wettfahrten ließ das Wetter nicht zu. Hinter Sönke Durst kamen Walther Furthmann vom Yachtclub Strande und Andreas Blank vom Verein Seglerhaus am Wannsee auf Platz zwei und drei. Die ersten Drei erhielten aus der Hand des stellvertretenden Vorsitzenden (Leistungssport) vom Segler-Verband Schleswig-Holstein, Volker Scheel, die entsprechenden Wanderpreise überreicht.Sönke Durst auf dem Weg zum Landesmeister


 

In Eigenregie veränderte der LRV den Steigungswinkel am beweglichen GFK-Teil der Jollenslipanlage, so dass die schwereren Zweimann-Jollen sich jetzt wieder leichter aus dem Wasser ziehen lassen.Takelmeister Thomas Möller und Gerätewart Thomas Beyer beim Anheben des beweglichen GFK-Teils an der Jollenslipanlage.


 

Endlich ist jetzt die bootlose Zeit vorbei. Der späte Wintereinbruch bescherte uns zu Ostern noch Schnee und dann hatten wir schon Mitte April eine Woche lang Sommer und die Natur explodierte förmlich. Auch wenn wir uns meteorologisch noch im Frühjahr befinden, setzte sich im Mai das hochsommerliche Wetter fort. Nur die Wassertemperatur der Ostsee erreichte gerademal den zweistelligen Bereich und hing somit der Lufttemperatur weit hinterher.
Bevor jedoch Ende April die vereinseigenen Wasserlieger abgeslippt und die Jollen aufgeriggt werden konnten, musste noch eine Menge an Vorarbeiten erledigt werden. Die Riggs wurden einem Sicherheits-Check unterzogen und bei den Motorbooten die Funktionalität überprüft. Außerdem mussten bei einigen Jollen kleinere GFK-Arbeiten durchgeführt werden. Ebenso wurde das Opti-Gestell ausgebessert und erweitert sowie Segel zum Verkauf aussortiert. Die Beteiligung am diesjährigen Arbeitsdienst war ausgesprochen groß. Der Vorstand bedankt sich recht herzlich bei allen, die im Rahmen des Arbeitsdienstes mitgewirkt haben. Für Speis und Trank war natürlich auch gesorgt.
Große Betriebsamkeit herrschte rund um die Vereinsboote im Hafenvorfeld.Die Auflagebretter im Opti-Gestell mussten durch eine Unterkonstruktion stabilisiert werden.Künftig können im Opti-Gestell insgesamt 16 Optis gelagert werden.Auch das Unterwasserschiff der „Allihopa“ aus dem Projekt „3ineinemBoot“ erhielt einen Antifouling-Anstrich.


 

Neben der Theorie stand im Winterhalbjahr auch wieder das Opti-Kentertraining in der Schwimmhalle auf dem Programm. Der späte Wintereinbruch hinderte die Kinder nicht daran, ein Kunststoffboot aus dem Opti-Gestell zu nehmen und auf dem Slipwagen zur Schwimmhalle zu transportieren.
Bei Schnee und Eis zogen die Kinder ein Boot für das Kentertraining aus dem Opti-Gestell.In der Schwimmhalle stellten die Kinder dann fest, dass es gar nicht so einfach ist, ein Opti zum Kentern zu bringen und ein durchgekentertes Opti - wenn man weiß wie es geht - relativ einfach wieder aufzurichten ist.
Übung macht den Meister beim Opti-Aufrichtenund auch das Hineinklettern will gelernt sein.Ebenso half die Erkenntnis, dass ein vollgelaufenes Opti nicht untergehen kann, es ist praktisch unsinkbar. Zum Kentertraining gehört auch, wie man sich verhält, wenn man unter dem Opti und Segel geraten ist. Alle Kinder hatten sehr viel Spaß, denn nur so kann auch die Angst vor dem Ernstfall genommen werden. Was unter Spaß trainiert wird, ist längst nicht mehr so schlimm, wenn es dann in der Segelsaison wirklich passiert.Ebenfalls zum Winterprogramm gehörte die Besichtigung des Seenotrettungskreuzers Berlin.